Holz ist ein natürlicher und langlebiger Baustoff. Im Außenbereich ist es jedoch ständig Witterung, Feuchtigkeit, UV-Strahlung und Temperaturschwankungen ausgesetzt.
Eine fachgerechte Beschichtung schützt die Holzoberfläche und trägt dazu bei, das Holz langfristig zu erhalten.
Entscheidend ist dabei nicht nur die Wahl der richtigen Beschichtung. Auch Untergrundvorbereitung, Konstruktion, Farbton, Holzart und Witterungsbeanspruchung beeinflussen die Lebensdauer einer Holzbeschichtung.
Die BFS-Fachregel Nr. 18 „Beschichtungen auf Holz und Holzwerkstoffen im Außenbereich“ behandelt Erst-, Überholungs- und Erneuerungsbeschichtungen von Holzbauteilen im Außenbereich.
Holz kann Feuchtigkeit aufnehmen und wieder abgeben. Durch Regen, Sonne und Temperaturwechsel wird die Oberfläche zusätzlich beansprucht.
Ohne ausreichenden Oberflächenschutz können mit der Zeit beispielsweise entstehen:
Vergrauungen
Rissbildungen
abblätternde oder kreidende Beschichtungen
Feuchtigkeitseinträge
verwitterte Oberflächen
freiliegende Holzbereiche
Eine regelmäßige Kontrolle und rechtzeitige Instandhaltung hilft dabei, größere Schäden möglichst früh zu erkennen.
Ein festes Renovierungsintervall für jedes Holzbauteil gibt es nicht.
Die erforderlichen Instandhaltungsintervalle hängen unter anderem ab von:
Holzart und Holzqualität
Konstruktion des Bauteils
Beschichtungssystem
Farbton und Pigmentierung
Ausrichtung und Lage des Bauteils
direkter oder geschützter Bewitterung
Feuchtebeanspruchung
mechanischer Beanspruchung
Die BFS-Fachregeln berücksichtigen solche unterschiedlichen Beanspruchungen und dienen als fachliche Grundlage für die Beurteilung von Holzbeschichtungen.
Für stark bewitterte Holzbauteile werden in der Fachliteratur, auf Grundlage der technischen Regelwerke, beispielsweise folgende Größenordnungen genannt:
| Beschichtung | Orientierungswert bei starker Beanspruchung |
|---|---|
| Lasierende Beschichtung | ca. 2–3 Jahre |
| Deckende Beschichtung | ca. 4–5 Jahre |
Diese Werte sind keine festen Garantiezeiten. Je nach Konstruktion, Witterung, Holzqualität, Farbton und Beschichtungssystem können die tatsächlichen Intervalle deutlich abweichen.
Bei weniger stark beanspruchten Bauteilen können entsprechend längere Intervalle möglich sein.
Deshalb gilt: Holz regelmäßig kontrollieren und nicht erst bei deutlich sichtbaren Schäden renovieren.
Welche Beschichtung sinnvoll ist, hängt vom vorhandenen Holz, der Konstruktion und dem gewünschten Erscheinungsbild ab.
Bei einer Lasur bleibt die natürliche Holzstruktur sichtbar.
Sie eignet sich beispielsweise für:
Holzfassaden
Dachuntersichten
Holzkonstruktionen
bestimmte Türen und Fensterläden
Die Pigmentierung und das gewählte Produkt beeinflussen dabei den Witterungsschutz und die Haltbarkeit.
Bei einem deckenden Anstrich wird die Holzoberfläche vollständig farbig beschichtet.
Damit lassen sich beispielsweise:
Holzfassaden farblich neu gestalten
Fensterläden auffrischen
Dachuntersichten beschichten
vorhandene Farbtöne verändern
Die Beschichtung sollte immer auf den vorhandenen Untergrund und das jeweilige Bauteil abgestimmt werden.
Eine neue Beschichtung kann nur dann dauerhaft funktionieren, wenn der Untergrund entsprechend vorbereitet wird.
Je nach Zustand des Holzes können beispielsweise erforderlich sein:
Reinigung
Entfernen loser Beschichtung
Schleifen
Ausbesserung beschädigter Stellen
Grundierung
Behandlung von besonders beanspruchten Bereichen
sorgfältige Vorbereitung von Kanten und Anschlüssen
Einfach eine neue Farbschicht auf eine bereits beschädigte oder nicht tragfähige Oberfläche aufzubringen, ist häufig keine fachgerechte Lösung.
Die Vorbereitung entscheidet wesentlich über die Qualität und Lebensdauer des neuen Beschichtungsaufbaus.
Holzfassaden sind je nach Gebäudeausrichtung unterschiedlich stark der Witterung ausgesetzt.
Besonders beansprucht werden häufig:
Wetterseiten
stark sonnenbeschienene Flächen
horizontale oder wenig geschützte Bauteile
Bereiche mit erhöhter Feuchtigkeit
Anschlüsse und Kanten
Deshalb kann es sinnvoll sein, eine Holzfassade regelmäßig zu kontrollieren und nicht auf ein festes Renovierungsjahr zu warten.
Frühzeitig erkannte Schäden lassen sich häufig einfacher bearbeiten als bereits stark verwitterte Holzoberflächen.
Bei Fenstern und Außentüren ist ein funktionierender Beschichtungsaufbau besonders wichtig.
Neben der Optik sollte regelmäßig auf Veränderungen der Oberfläche geachtet werden.
Mögliche Anzeichen für einen notwendigen Pflege- oder Renovierungsanstrich sind:
matte oder stark verwitterte Oberfläche
beginnende Rissbildung
abblätternde Beschichtung
beschädigte Bereiche
sichtbares Holz an Stellen, die eigentlich beschichtet sein sollten
Für maßhaltige Holzbauteile gelten besondere Anforderungen an Beschichtung und Wartung. Die notwendigen Intervalle hängen unter anderem von Konstruktion, Beschichtung und Witterungsbeanspruchung ab.
Wenn eine Beschichtung bereits deutlich geschädigt ist, steigt häufig der notwendige Vorbereitungsaufwand.
Aus einem einfachen Pflege- oder Renovierungsanstrich kann dann beispielsweise eine umfangreichere Instandsetzung werden.
Deshalb ist es sinnvoll, Holzoberflächen regelmäßig zu kontrollieren.
Frühzeitig renovieren statt später aufwendig sanieren.
Der beste Zeitpunkt lässt sich nicht allein anhand des Alters einer Beschichtung bestimmen.
Wichtiger ist der tatsächliche Zustand der Oberfläche.
Wir empfehlen deshalb:
Kontrollieren → Schäden erkennen → Untergrund beurteilen → rechtzeitig renovieren
So kann der notwendige Arbeitsumfang frühzeitig eingeschätzt und geplant werden.
Die Malerwerkstätte Munz übernimmt Holzschutz- und Beschichtungsarbeiten in Gaildorf und Umgebung.
Wir bearbeiten unter anderem:
Holzfassaden
Holzfenster
Fensterläden
Türen
Dachuntersichten
Holzkonstruktionen
weitere Holzbauteile im Außenbereich
Vor Beginn der Arbeiten beurteilen wir den vorhandenen Zustand und stimmen die notwendigen Vorarbeiten sowie den Beschichtungsaufbau auf das jeweilige Bauteil ab.
Dabei berücksichtigen wir unter anderem die vorhandene Beschichtung, den Untergrund, die Bewitterung und die gewünschte Optik.
Wir sehen uns die vorhandenen Holzflächen und deren Zustand an.
Wir prüfen Beschichtung, Untergrund und sichtbare Schäden.
Wir besprechen mit Ihnen, ob eine Pflege, ein Renovierungsanstrich oder umfangreichere Vorarbeiten erforderlich sind.
Die Holzoberflächen werden entsprechend dem vorhandenen Zustand gereinigt, geschliffen und vorbereitet.
Der abgestimmte Beschichtungsaufbau wird fachgerecht ausgeführt.
Nach Fertigstellung kontrollieren wir die ausgeführten Arbeiten und übergeben die Flächen sauber.
Ein pauschales Intervall gibt es nicht. Bei stark bewitterten Holzbauteilen werden je nach Beschichtungssystem häufig Orientierungswerte von etwa 2–3 Jahren für lasierende und etwa 4–5 Jahren für deckende Beschichtungen genannt. Entscheidend sind jedoch unter anderem Holzart, Konstruktion, Farbton, Beschichtung und Witterungsbeanspruchung.
Nicht erst dann, wenn die Beschichtung bereits stark abblättert oder das Holz deutlich verwittert ist. Regelmäßige Kontrollen helfen dabei, den richtigen Zeitpunkt für Pflege oder Renovierung zu erkennen.
Das lässt sich nicht pauschal beantworten. Die Haltbarkeit hängt von mehreren Faktoren ab. Bei stark beanspruchten Bauteilen können deckende Beschichtungen längere Renovierungsintervalle ermöglichen; die konkrete Eignung muss jedoch für das jeweilige Bauteil beurteilt werden.
Das hängt vom Zustand der vorhandenen Oberfläche ab. Lose oder nicht tragfähige Beschichtungen müssen entsprechend entfernt bzw. vorbereitet werden. Der notwendige Vorbereitungsaufwand wird vor der Beschichtung beurteilt.
Bei stark verwitterten oder beschädigten Oberflächen reicht ein einfaches Überstreichen häufig nicht aus. Die Oberfläche muss entsprechend ihrem Zustand vorbereitet und der Beschichtungsaufbau darauf abgestimmt werden.
Unter anderem Holzart und Holzqualität, Konstruktion, Beschichtungssystem, Farbton, UV- und Witterungsbeanspruchung sowie die regelmäßige Pflege und Wartung.
Ihre Holzfassade oder Ihre Holzbauteile benötigen einen neuen Anstrich?
Wir beraten Sie gerne zum richtigen Zeitpunkt, zum passenden Beschichtungssystem und zu den notwendigen Vorarbeiten.
Malerwerkstätte Munz
Scheffelstraße 4 · 74405 Gaildorf
Telefon: 07971 8207
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Eine fachgerechte Beschichtung schützt die Holzoberfläche und trägt dazu bei, das Holz langfristig zu erhalten.
Entscheidend ist dabei nicht nur die Wahl der richtigen Beschichtung. Auch Untergrundvorbereitung, Konstruktion, Farbton, Holzart und Witterungsbeanspruchung beeinflussen die Lebensdauer einer Holzbeschichtung.
Die BFS-Fachregel Nr. 18 „Beschichtungen auf Holz und Holzwerkstoffen im Außenbereich“ behandelt Erst-, Überholungs- und Erneuerungsbeschichtungen von Holzbauteilen im Außenbereich.
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