Häufige Fragen zum Holzschutz
Wann sollte Holz neu gestrichen werden?
Das hängt unter anderem von der Witterungsbelastung, der vorhandenen Beschichtung und dem Zustand der Holzoberfläche ab. Abblätternde oder stark verwitterte Beschichtungen sollten fachlich geprüft
werden.
Muss Holz vor dem Streichen geschliffen werden?
Je nach Zustand der vorhandenen Beschichtung und des Untergrunds kann Schleifen ein wichtiger Bestandteil der Vorbereitung sein. Der notwendige Umfang wird vor Ort beurteilt.
Was ist besser – Lasur oder deckende Farbe?
Beides kann sinnvoll sein. Eine Lasur erhält die sichtbare Holzstruktur, während eine deckende Beschichtung eine gleichmäßige Farbgestaltung ermöglicht. Die geeignete Variante hängt vom Untergrund
und vom gewünschten Ergebnis ab.
Kann man alte Holzbeschichtungen einfach überstreichen?
Nicht immer. Lose, blätternde oder nicht tragfähige Beschichtungen müssen entsprechend vorbereitet oder entfernt werden, bevor ein neuer Beschichtungsaufbau erfolgt.
Welche Holzteile können Sie bearbeiten?
Wir bearbeiten unter anderem Holzfassaden, Holzfenster, Türen, Dachuntersichten und weitere Holzbauteile im Innen- und Außenbereich.
Wie lange hält ein Holzschutzanstrich?
Die Haltbarkeit hängt unter anderem von Holzart, Konstruktion, Witterungsbelastung, vorhandener Beschichtung und Pflege ab. Eine pauschale Dauer lässt sich deshalb nicht angeben.
Sind Holzflächen Wartungsflächen?
Ja. Ein Anstrichsystem schützt das Holz vor Umwelteinflüsse. Diese bauen aber auch in Laufe der Zeit die schützenden Eigenschaften des Anstriches ab.
Risse im Holz schwächen das Anstrichsystem.
Regelmäßige Kontrolle und Wartung von beschichteten Holzbauteilen ist notwendig, um Schäden des Bauteils und / oder des Anstrichfilms zu vermeiden. Wir empfehlen daher, beschichtete Holzbauteile
einer ständigen qualifizierten Beurteilung zu unterziehen und auftretende Mängel an dem Bauteil bzw. an dem Anstrichfilm sofort fachgerecht zu beseitigen.
Die Haltbarkeit hängt von vielen Faktoren ab. Diese sind insbesondere die Art der Bewitterung, konstruktiver Schutz, mechanische Belastung und die Wahl des verarbeiteten Farbtones.
Für die Haltbarkeit sind rechtzeitige Pflege- und Renovierungsarbeiten notwendig.
Bei Lasuranstriches empfehlen wir, in regelmäßigen Zeitabständen, spätestens jedoch nach 2–3 Jahren, eine Überprüfung und gegebenenfalls Wartung des Lasuranstriches, besonders in wetterexponierten
Bereichen, durchzuführen.
Bitte beachten Sie hierzu die jeweiligen BFS-Merkblätter, herausgegeben vom Bundesausschuss Farbe und Sachwertschutz e.V., die Anstrichgruppentabelle des Instituts für Fenstertechnik in Rosenheim
und andere entsprechende Veröffentlichungen.
Bitte berücksichtigen sie, das Merkblatt 18 des Bundesauschuss Farbe und Sachwertschutz e. V., bei der Planung der Renovierungsintervalle.
Hinweis: Dunkle Farbtöne unterliegen aufgrund der höheren Erwärmung durch Sonneneinstrahlung einer stärkeren thermischen Beanspruchung. Dadurch können kürzere Renovierungs- und Wartungsintervalle
der Beschichtung erforderlich werden.